Management des Strom und Wasser- Betreibers ELECTROGAZ / Rwanda
Zur Verbesserung des Managements des landesweiten Strom- und Wasserversorgers ELECTROGAZ wurde CONSULAQUA als Unterauftragnehmer von Lahmeyer In-ternational, Bad Vilbel, beauftragt das Management für den technischen Betrieb der Wasserversorgung landesweit zu übernehmen. Aufgabe war die Reduzierung der hohen technischen und nicht-technischen Wasserverluste von ca. 40% sowie der Erhöhung der Gebührenerhebungsrate.
Der Managementvertrag beinhaltet die Besetzung des Wasserdirektors durch die CONSULAQUA; zusätzliche technische Aufgaben wurden durch eine Anzahl von Kurz-zeitexperten in den Bereichen Wasserwerks- sowie Rohr-netzbetrieb abgedeckt. Die CONSULAQUA zeichnete damit für die landesweite Wasserversorgung mit folgenden Schwerpunkten verantwortlich:
- Verbesserung des organisatorischen und technischen Betriebs der Wasserversorgung zur langfristigen Befrie-digung der Nachfrage einschließlich der Erschließung neuer Wasserressourcen.
- Erhöhung der Wasserproduktion und Verringerung der kommerziellen Verluste.
- Reduzierung der Kosten
- Erhöhung der Gebührenerhebungsrate
Besonders der Aspekt des Twinnings, das heißt die enge Kooperation zwischen der CONSULAQUA - Tochtergesell-schaft der HAMBURGER WASSERWERKE - und der ELECTROGAZ, stellte sich als Stärke der Arbeitsgemeinschaft heraus. Erfahrungen des Betriebspersonals konnten sowohl während der Einsätze vor Ort vermittelt als auch während der Besuche bei den HWW vertieft werden.
Auftraggeber
Government of Rwanda
Durchführung: 2003 - 2007
Finanziert durch
Weltbank
Kategorie
Betrieb & Management
Projektdaten
Einwohner Landesweit: 9 Mio.
Einwohner Kigali: 600.000
Städtische Bevölkerung (Versorgungsbereich): 1,2 Mio
Produktion: 17 Mio. m³/a
Erbrachte Leistungen
- Durch den Einsatz eines Polmers als Flockungshilfsmittel zur Aufbereitung von Oberflächenwasser konnte die Trinkwasserproduktion um ca. 10% gesteigert werde. Eine deutliche Reduktion der Produktionskosten um ca. 30% konnte gleichzeitig durch die Verminderung des Chemikalieneinsatzes erzielt werden.
- Verringerung der technischen Verluste durch systematische Leckbeseitigung um ca. 10% landesweit.
- Erschließung von neuen Grundwasserressourcen (ca. 50.000 m³/Tag) aus Uferfiltrat in unmittelbarer Nähe der Stadt Kigali. Entsprechende Anlagen sin in der Umsetzung.
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