Grundwassersanierung Deutsche Lufthansa

Der Grundwasserschaden besteht im Wesentlichen durch Verunreinigung in Form von LHKW und BTXE. Er wird durch CAH seit 1984 im Rahmen eines Sanierungsprojektes in allen Leistungsphasen bearbeitet. Der daraus resultierende Sanierungsbetrieb wird seit 1986 von uns fachtechnisch betreut, die Sanierungsergebnisse jährlich durch gutachterliche Berichterstattung dokumentiert.

Entsprechende Sanierungsergebnisse und zusätzliche Erkundungsmaßnahmen bildeten 1996 die Grundlage für erforderliche Optimierungsmaßnahmen zur Dekontamination separater Schadstoffdepots. Dabei wurden biologische in-situ-Verfahren (kometabolisch) erprobt und anschließend großtechnisch umgesetzt. Seit 2003 wird das Verfahren der reduktiven Dehalogenierung zur Elimination von LHKW-Restkontaminationen eingesetzt. Aufgrund der guten Ergebnisse werden seit Mitte 2007 mit der Genehmigungsbehörde Kriterien zur Beendigung der Sanierungsmaßnahmen bzw. für eine Nachsorge erarbeitet.

Die Sanierungssteuerung wird durch die Anwendung eines Grundwassermodelles unterstützt. Es gewährleistet außerdem die Kontrolle der Emissionssicherung.

Zur fachtechnischen Betreuung gehören die Beprobungen und die hydrochemischen Untersuchungen im Labor der Muttergesellschaft Hamburger Wasserwerke GmbH sowie der Einsatz einer datenbankbasierten GIS-Anwendung.

Wesentliche Merkmale der Grundwassersanierung sind:

  • Hydraulische Sanierung
  • Bodenluftabsaugung
  • Direktentnahme mobiler Phase
  • Biologische In-situ-Sanierung
  • Nachgeschaltete Aufbereitungsanlagen (Enteisenung)
  • Strippung
  • Aktivkohle-Adsorption

Auftraggeber
Lufthansa Technik AG

Durchführung: seit 1984

Erkundung, Planung ab 1984

Hydraulische Sanierung ab 1986

in-situ-Sanierung (kometsb.) ab 1996

in-situ-Sanierung (reduktiv) ab 2003

Sanierungsendphase ab 2007

Finanziert durch
Lufthansa Technik AG

Kategorie
Ressourcenmanagement

Projektdaten

Gesamtsanierungsareal ca.: 0 ha

Förderbrunnen: 16

Einleitungsbrunnen: 16

Grundwassermessstellen: ca. 150

Förderleistung: 50 m³/h

Schadstoffentnahme: ca. 65 Tonnen (Stand 31.12.2007)

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