Hydrogeologisches Modell Nordheide (Projektsteuerung)
Die Erstellung eines numerischen Grundwassermodells einschließlich eines hydrogeologischen Modells für den Einzugsbereich Nordheide wurde durch den Auftraggeber an ein Ingenieurbüro vergeben und durch CONSULAQUA Hamburg als Projektsteuerer begleitet. Die Beauftragung erfolgte im Rahmen der Erstellung eines wasserwirtschaftlichen Konzepts für die im Untersuchungsgebiet durch den AG betriebenen Wasserwerke sowohl im Hamburger Raum als auch in der nördlichen Lüneburger Heide.
Im Rahmen der Projektbearbeitung wurden die Schichten des Quartärs sowie des oberen Tertiärs vollständig auskartiert. Dies umfasste zunächst die Sammlung und Zusammenstellung vorhandener Daten aus verschiedensten Quellen (AG, Behörden, Drittbetreiber). Zur Generierung des hydrogeologischen Modells wurden über 2000 Datensätze ausgewertet. Zunächst wurde ein Entwurf für ein Idealprofil des geologisch-hydrostratigraphischen Untergrundaufbaus erstellt. Anschließend wurden die einzelnen hydrographischen Einheiten für den gesamten Modellbereich flächendeckend auskartiert. Der unterste Modellayer wird durch die Oberfläche des Unteren Glimmertons (Vierlande-Schichten) begrenzt. Das Modell besteht damit aus insgesamt neun hydrostratigraphischen Schichten. Es wurde auch die potentielle Verbreitung schwebender Grundwasserniveaus kartiert. Zum Abschluss wurden die Daten zum Import in das hydraulische Modell aufbereitet.
Die Erstellung des hydrogeologischen Modells umfasste des weiteren auch die Aufbereitung weiterer wasserwirtschaftlich relevanter Daten für den Import in die Modellierungssoftware.
Auftraggeber
Hamburger Wasserwerke GmbH, Hamburg
Durchführung: 2005 - 2006
Finanziert durch
Hamburger Wasserwerke GmbH, Hamburg
Kategorie
Ressourcenmanagement
Projektdaten
Fläche: ca. 1.600 km²
Wasserwerke im Gebiet: 6
Grundwasserentnahme: ca. 69 Mill. m³/a
Grundwasserdargebot: ca. 158 Mill. m³/a
Erbrachte Leistungen
- Zusammenstellung der Eingangsdaten
- Definition eines Schemaprofils
- Auswertung geologischer Daten (2154 Bohrungen)
- Erstellung von 50 geologischen Schnitten
- hydrostratigraphische Kartierung Quartärs / Tertiär
- Abgrenzung schwebender Grundwasserniveaus
- Plausibilitätskontrolle der Exportdaten
- Transfer in das hydraulisch-numerische Modell
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