Grundwassersanierung ehem. Heeresversuchsanstalt Munster
Im Bereich der ehemaligen Heeresversuchsanstalt Munster liegen Untergrundverunreinigungen durch LCKW, chemische Kampfstoffe (Adamsit, Clark I, Arsenkampfstoffe), S-Lost (Schwefelkampfstoffe), Sprengstoffe (TNT etc.), Pflanzenschutzmittel (Lindan) sowie Mineralölkohlenwasserstoffe vor. CAH konzipierte die Erst- bis Detailerkundung, wertete die Ergebnisse aus und konzipierte Vorversuche (Pumpversuche, Einleitungsversuche, Bodenluftabsaugversuche, Grundwassermodellierung, Bodenluftmodellierung, Laborversuche und halbtechnische Versuche zur Grundwasseraufbereitung) zur Sanierungskonzeptionierung. Die Sanierungsvorplanung und Entwurfsplanung für die Sanierungseinrichtungen sowie die HU Bau wurden von der CAH innerhalb von 4 Wochen erbracht.
Die weiteren Planungsarbeiten nach HOAI sowie die Fachbauleitung wurden bis April 1999 erbracht. Nach Inbetriebnahme erfolgt eine fachtechnische Begleitung seitens CONSULAQUA Hamburg.
Auftraggeber
Staatshochbauaumt Munster
Durchführung: seit 1990
Finanziert durch
Staatshochbauaumt Munster
Kategorie
Ressourcenmanagement
Projektdaten
Bodenluft:
Bodenluftabsaugstandorte: 11
Absaugaggregate: 5
Absaugbrunnen: 26
Belüftungsbrunnen: 6
Bodenluftkontrollmessstellen: 71
Grundwasser:
Förderbrunnen: 24
Einleitbrunnen: 16
Erdverlegte Leitungen: 5 km
Aufbereitung: 190 m³/h
Baukosten: ca. 1.000.000 €
Erbrachte Leistungen
- Planung (HOAI Phase 1-8)
- Erkundung von 30 Altlastenverdachtsflächen
- Je 2 Sanierungsunteruchungen der Bodenluftabsaugung, der Einleitung, der Grundwasseraufbereitung und der Pumpen
- Laborversuche
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