Systemanalyse u. Verfahrensbewertung der Produktionswasseraufbereitung
Die Zellstoff Stendal GmbH betreibt in Arneburg bei Stendal das modernste und größte Werk zur Sulfat-Zellstoffherstellung in Zentraleuropa. Nach rd. 2-jähriger Bauzeit wurde im Juli 2004 die Produktion von Langfaserzellstoff aufgenommen. Für die Produktion werden täglich bis zu 65.000 m³ Wasser der Elbe entnommen und im Werk aufbereitet. Seit längerer Zeit existieren Probleme bei der Wasseraufbereitung, die im Rahmen bisheriger Optimierungen nicht abgestellt werden konnten. Speziell bei den Filterrückspülungen kam es immer wieder zu einem Austrag des Filtermaterials.
Aus diesem Grund wurde die Consulaqua Hamburg Beratungsgesellschaft mbH (CAH) im Januar 2008 mit Beratungsleistungen zur Verfahrensoptimierung der Produktionswasseraufbereitung beauftragt.
Die Produktionswasseraufbereitung besteht im wesentlichen aus folgenden Verfahrensschritten:
- Elbwasserentnahme
- Sandfang mit Sandabscheidung
- Vorfiltration
- Vorwärmung
- Fällung/Flockung
- Sedimentation
- Filtration
- Feinfiltration
- Umkehrosmose
Auftraggeber
Zellstoff Stendal GmbH
Durchführung: 2008 - 2008
Finanziert durch
Zellstoff Stendal GmbH
Kategorie
Wasserversorgung
Projektdaten
Aufbereitungskapazität Elbwasser
Minimal: 45.000 m³/d
Maximal: 65.000 m³/d
Erbrachte Leistungen
Systemanalyse und Verfahrensuntersuchung der Prozesswasseraufbereitung:
- Untersuchung der verfahrens- und bautechnischen Anlagen
- Skizzierung und Bewertung von Optimierungs- bzw. Ersatzmaßnahmen
- Benennung von Maßnahmen zur Erhöhung der Betriebssicherheit
- Benennung von Einspar- und Optimierungspotentialen durch Herabsetzung der Betriebskosten
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