Einbau einer neuen Hydrophoranlage WW Westerland
Die Energieversorgung Sylt betreibt ein Pumpwerk mit vier Reinwasserpumpen. Die Fördermengen der Pumpen betragen 160 – 650 m³/h. Die Schwankungen der Abgabemenge werden über zwei Hydrophorkessel kompensiert. Die vorhandenen Hydrophorkessel entsprachen, nach langjährigem Betrieb, nicht mehr den Anforderungen und waren gemäß Prüfbericht des TÜV als abgängig zu bezeichnen und mussten ersetzt werden.
Die maßgebende Bemessung der neuen Hydrophorkessel basierte auf der Grundlage der Pumpenschalthäufigkeit. Es wurde ein Kesselvolumen von ca. 28,89 m³, bei max. 8 Pumpenschaltungen je Stunde, erforderlich. Aufgrund der besonderen baulichen Situation musste eine Gebäudeecke geöffnet werden, um die Kessel aus- und einbauen zu können. Diese wurde im Anschluss mit einer Glasfassade geschlossen. Zusätzlich wurde während der Baumaßnahme der Verbindungsgang zum Nachbargebäude in einen Schaltraum umgebaut.
Die Leistungen zum Einbau einer neuen Hydrophoranlage umfassen folgende Leistungsbereiche:
- Bautechnik: Öffnen und Schließen der Gebäudeecke, Umbau Verbindungsgang zum Schaltraum
- Anlagentechnik: Ein- und Ausbau der Hydrophorkessel, Einbau der Drucklufttechnik und der Rohrleitungen
Auftraggeber
Energieversorgung Sylt (EVS) GmbH
Durchführung: 2007 - 2008
Planungszeitraum: 08/2007 – 11/2007
Bauzeitraum: 02/2008 – 06/2008
Finanziert durch
Energieversorgung Sylt (EVS) GmbH
Kategorie
Wasserversorgung
Projektdaten
Abmessungen Hydrophorkessel
Gesamthöhe: ca. 3,75 m
Mantelhöhe: ca. 3,00 m
Durchmesser (innen): 2,50 m
Baukosten: ca. 160.000 € netto
Erbrachte Leistungen
Ingenieurleistungen nach HOAI:
- Grundlagenermittlung
- Vorplanung
- Entwurfsplanung- und Genehmigungsplanung
- Ausführungsplanung
- Vorbereitung der Vergabe
- Mitwirkung bei der Vergabe
- Bauoberleitung
- Objektsteuerung
- Bauüberwachung und Qualitätssicherung
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