Flächenschätzung für das Abwassergebührensplitting

In Hamburg wird geprüft, inwiefern die Abwassergebühr für Schmutzwasser und Niederschlagswasser getrennt erhoben werden kann. Hierdurch soll eine verursachungsgerechtere Abrechnungsbasis geschaffen werden. Die Niederschlagswassergebühr würde dann aufgrund der befestigten und an das Hamburger Kanalnetz angeschlossener Flächen berechnet werden.

Die Hamburger Stadtentwässerung (HSE) hat die CONSULAQUA Hamburg damit beauftragt, ein Modell für die Schätzung der befestigten Flächen von Flurstücken, die Wohnzwecken dienen, mittels Luftbildauswertung zu entwickeln. Die Erarbeitung des Modells erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Projektgruppe „Regenwassermanagement“ (HSE).

Im Laufe der Modellerarbeitung wurden folgende Arbeitsschritte durchgeführt:

  • Voranalyse aller Flurstücke in Hamburg zur Findung von Musterflurstücken.
  • Auswahl und Verteilung von Musterflurstücken auf dem Hamburger Stadtgebiet.
  • Aufnahme der befestigten Flächen von 1.000 Musterflurstücken mittels Luftbildauswertung.

Auf Grundlage der gewonnenen Daten wurde bei der HSE durch statistische Analysen ein Flächenschätzungsmodell entwickelt.

Auftraggeber
Hamburger Stadtentwässerung A. ö. R.

Durchführung: 2009 - 2009

Finanziert durch
Hamburger Stadtentwässerung A. ö. R.

Kategorie
Abwasserwirtschaft

Projektdaten

Musterflurstücke: 1.000 Stück

Flurstücke: ca. 244.000 Stück

Erbrachte Leistungen

  • GIS-gestützte Analyse aller Flurstücke in Hamburg (ca. 244.000) hinsichtlich der Flurstücksgröße, Flächennutzung, Gebäudenutzungsart und der räumlichen Verteilung
  • Einteilung der Flurstücke in Klassen nach Größe und nach Gebäudenutzungsart. Bezirks- und klassenbezogene Auswahl von 1.000 Musterflurstücken per Zufallsgenerator
  • Digitalisierung der befestigten Flächen der Musterflurstücke anhand von digitalen Orthophotos mit 10 cm Bodenauflösung
  • Datenauswertung für statistische Analysen

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